%Präambel \documentclass[11pt]{memoir} %memoir sei besser als scrbook \paperwidth=12.5cm %Seitenbreite \paperheight=19cm %Seitenhöhe % Schriftpakete für Linux Libertine \usepackage{libertine} % Linux Libertine O als Schriftfamilie \usepackage[libertine]{newtxmath} % Passende Mathematik-Schriftart und um Pfeile richtig darzustellen % Unterstützung für mehrsprachigen Text (Deutsch als Hauptsprache, Ukrainisch möglich) einschl. Silbentrennung \usepackage[ngerman]{babel} % Direkte Eingabe von UTF-8-Zeichen \usepackage[LGR,T1]{fontenc} % T2A für kyrillische Zeichen, T1 für Latein und zur Darstelllung französischer Anführungszeichen %Für griechische Buchstaben: \usepackage[utf8]{luainputenc} \usepackage{textalpha} % \usepackage{textcase} \usepackage{graphicx} % Bilder einfügen in der figure-Umgebung mittels Befehl \includegraphics{name_des_bildes.jpg} \usepackage{wrapfig} %hiermit können Bilder mit Text umflossen werden!!! \usepackage{caption} \captionsetup{labelformat=empty} % Neuer Kapitälchen-Befehl für Small Caps inklusive Großbuchstaben \newcommand{\smallcaps}[1]{\textsc{\MakeTextLowercase{#1}}} \usepackage{scalefnt} % Ermöglicht Skalierung mit \scalefont{} % Neuer Befehl: Nur Small Caps um 2 pt größer machen \newcommand{\bigsmallcaps}[1]{{\scalefont{1.2}\textsc{#1}}} % Fußnoten-Pakete \usepackage{footmisc} % Erweitert Fußnoten \usepackage{bigfoot} % Zerlegt große Fußnoten automatisch \usepackage{manyfoot} %normal-breites Durchstreichen von Worten \usepackage[normalem]{ulem} %Griechische Buchstaben im Text, einfach mit libreWriter schreiben und gut ist \usepackage{textgreek} %für dt. Anführungszeichen zwecks Zitate, intext-Befehl ist backslash-enquote \usepackage{csquotes} %Seitenränder \usepackage[ twoside, % zweiseitiger Druck inner=12mm, % innerer Rand outer=14mm, % rechter Rand top=9mm, % oberer Rand bottom=15mm, % unterer Rand bindingoffset=0mm, heightrounded ] {geometry} %Mikrotypografie; für automatische Zeichenabstandskorrekturen; die zweite Zeile ist dafür da, um den lästigen Hinweis, dass kein aktueller Patch existiert, nicht mehr erscheint \usepackage{microtype} \microtypesetup{nopatch=footnote} %Seitenzahlen-Paket \usepackage{scrlayer-scrpage} % Fußnotensymbol als Hochzahl \makeatletter \renewcommand\@makefnmark{\textsuperscript{\@thefnmark}} % Hochgestellte Fußnotennummern \renewcommand\@makefntext[1]{% \noindent\hbox{\@makefnmark} #1% } \makeatother \setlength{\emergencystretch}{1em} % zusätzlicher Abstand bei Worten erlauben, wenn keine Trennung in einer Zeile möglich ist, sodass keine Zeilen über den Textrand hinausragen %Sperrdruck, mit intext-Befehl \so \usepackage{soul} %Beide sind wohl wichtig für dt-eng. Ausgabe auf 2 Seiten \usepackage[series={A},noend,noeledsec,noledgroup]{reledmac} \usepackage{reledpar} %für deutsche Spezial-Strich-Zeichen \usepackage{newunicodechar} %Dies würde den Text immer vollkommen von oben nach unten füllen \flushbottom \setlength{\skip\footins}{-4pt} % Reduziert den Abstand zwischen Haupttext und Fußnoten \setlength{\parskip}{0pt} % Kein Abstand zwischen Absätzen %Zum rechten Einschub für Zitate mit dem Befehl \\begin{rightquote}{...}\end{rightquote} : \newenvironment{rightquote} {\begingroup\leftskip=8mm\noindent} {\par\endgroup} % für ca. 1/4-Spatium mit Befehl \qq, weil 1 Spatium ca. 0.5em entspricht und 0.125em noch zu groß erscheint, daher 0.08! \newcommand{\qq}{\hspace{0.08em}} \newcommand{\yy}{\hspace{-0.08em}} \hyphenation{letzt-malig} \hyphenation{Moment-as-pekte} %%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%% ABB 1 + 2 %%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%% \begin{document} %Verhinderung von Ein- oder Zwei-Zeilern auf neuen/alten Seiten: \clubpenalty=10000 % verhindert Absatzbeginn am Seitenende \widowpenalty=10000 % verhindert Absatzende auf neuer Seite % Seitenzahlen-Layout % Seitenzahlen-Layout \pagestyle{scrheadings} % Aktiviert Kopf- und Fußzeilen \clearpairofpagestyles % Löscht Standard-Kopf- und Fußzeilen \ofoot{\pagemark} % Seitenzahl außen platzieren \setlength{\footskip}{6.5mm} % WICHTIGER Abstand von Textbereich zur Fußzeile (Seitenzahl-Position) % Startseite und Seitenzahl \setlength{\parindent}{0em} % Kein Einrücken bei Absätzen \setcounter{page}{195} % Setzt die Start-Seitennummer \setcounter{footnote}{2} % Fußnotenzähler auf 0 setzen %%%%% EIGENTLICHER TEXT-BEGINN %%%%%%%%%%%%%%%%%%%%% \setlength{\baselineskip}{0.955\baselineskip}{ „{[}in der Mitte{]} zwischen Nahsicht und Fernsicht`` befände sich die haptisch-optische „Normalsicht``. Die haptische Nahsicht lege den „Hauptakzent auf die Umrisse`` und stehe somit dem Tastsinn und dem ›Wahrnehmungsobjekt‹ nahe ($\to$ objektiv); die „optisch-farbige`` Fernsicht hingegen lässt uns „die Dinge {[}...{]} mit ihrer Umgebung verschwimmen`` ($\to$ subjektiv bzw. bloß ›visuelle Mischung‹; vgl. Riegl 1987: 32-35). Im Jahre 1915 unterscheidet dann Heinrich Wölfflin in seinen wirkungsmächtigen \emph{kunstgeschichtlichen Grundbegriffen}, d.i. eine „allgemeine Seh- und\linebreak Darstellungsgeschichte (Gestaltungsgeschichte)`` (vgl. Wölfflin 1983: 10), neben vier anderen Gegensatzbegriffspaaren sowie in Kenntnis Riegls: „{[}d{]}as Lineare {[}d.i. das Graphische; J.F.{]} und das Malerische``:\qq\footnote{Die anderen vier Gegensatzpaare: ›Fläche vs. Tiefe‹, ›Geschlossene Form vs. offene Form‹, ›Vielheit vs. Einheit‹ und ›Klarheit vs. Unklarheit‹ sind zum einen Sichtbarkeitsverzeichnungen (vgl. ›Tiefe‹) und zum anderen genuiner Bestandteil des graphischen und/oder malerischen Bildes.}} \par \vspace{+18pt} \begin{rightquote}{\scalefont{0.85}{„Der zeichnerische Stil sieht in Linien, der malerische in Massen.\linebreak Linear sehen heißt dann, dass Sinn und Schönheit der Dinge zunächst im \so{Umriss} gesucht werden -- auch Binnenformen haben ihren Umriss --, dass das Auge den \so{Grenzen} {[}d.h. Formbegrenzungen; J.F.{]} entlang geführt und auf ein Abtasten der Ränder hingeleitet wird, während ein \so{Sehen in Massen} da statthat, wo die Aufmerksamkeit sich von den Rändern zurückzieht, wo der Umriss dem Auge als Blickbahn mehr oder weniger gleichgültig geworden ist und die Dinge als Fleckenerscheinungen das Primäre des Eindrucks sind. Es ist dabei gleichgültig, ob solche Fleckenerscheinungen als Farbe sprechen oder nur als Helligkeiten und Dunkelheiten. {[}...{]} Sobald die Linie als Grenzsetzung entwertet ist, beginnen die malerischen Möglichkeiten. Dann ist es, als ob es plötzlich in allen Winkeln lebendig würde von einer geheimnisvollen {[}d.h. visuellen; J.F.{]} Bewegung. Während die stark sprechende Umrandung die {[}visuelle; J.F.{]} Form unverrückbar macht {[}sic!{]}, die Erscheinung {[}d.i. Verzeichnung; J.F.{]} gleichsam festlegt, liegt es im Wesen einer malerischen Darstellung, der Erscheinung den \so{Charakter des Schwebenden} zu geben {[}...{]};}}\linebreak \end{rightquote}\clearpage \end{document}